Statement

Solange die Bilder bei mir sind, sind sie ästhetischer Ausdruck dessen, was ich in mir als „Weiblichkeit“ empfinde. Politisiert werden sie erst in dem Moment, wo sie nach Außen treten und auf eine Unendlichkeit von Ansprüchen und Erwartungen an die „Weiblichkeit“ treffen. Auf ein Außen in dem schon eine tanzende, farbenfrohe Frau mit offenem Haar ein politisches Statement ist. Auf ein Außen, das unterdrückt, verehrt, begehrt. In diesem Außen kann die Weiblichkeit nicht einfach sein, sie muss darum kämpfen sein zu dürfen. Darum sind die Frauen auf meinen Bildern auch Kämpferinnen, nicht weil sie es sein wollen oder sollen – einzig, weil sie es müssen.


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